Frauen im Geschäftsleben

Geschäftsfrauen

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Die Zeiten, in der Frauen ihr Dasein lediglich mit Kind und Herd gefristet haben, sind längst vorüber. Mittlerweile erzielen mehr Mädchen als Jungs die Hochschulreife. Die Zahl der weiblichen Studenten ist nahezu so hoch wie die der männlichen Hochschüler.

Bereits im Teenageralter wissen Mädchen sehr viel klarer, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Sie wünschen sich einen Beruf, der sie erfüllt und ein Familienleben und arbeiten ebenso zielstrebig um dies zu erreichen. Dennoch ist es weiterhin ein langer Weg bis man von einer realen Gleichstellung zwischen Mann und Frau reden kann.

Wie schwierig das ist, erkennt man an der Einführung der Frauenquote. Mit dem Hintergrund, dass Frauen überproportional in niedriger bis schlecht bezahlten Berufen tätig sind und sie im Vergleich zu den Männern sehr viel begrenztere Aufstiegschancen haben, wurde diese Maßnahme erlassen. Zielsetzung soll dabei sein einen größeren Anteil weiblicher Führungskräfte auf den Chefsesseln zu etablieren.

Die Deutsche Telekom ist eines der ersten Unternehmen, das sich der Problematik angenommen hat mit dem Bestreben bis 2015 30% der Führungspositionen mit weiblichen Mitarbeitern zu besetzen.
Immerhin: beträgt der Frauenanteil eines Unternehmens etwa 60%, verdienen diese im Schnitt 27% weniger als ihre männlichen Kollegen.

Eigentlich sollte man mit der Problematik im Hintergrund meinen, dass sich Frauen untereinander besonders kollegial verhalten, allerdings ist das noch immer ein Novum. Mittlerweile finden in größeren Städten sogenannte Unternehmerinnenstammtische statt, bei der sich Geschäftsfrauen austauschen und Rat holen können. Frauen sind innerhalb eines Bewerbungsverfahrens gegenüber Männern klar benachteiligt.

Vorbehalte gegenüber Frauen, die durch eine Schwangerschaft oder Kinderbetreuung im Beruf ausfallen könnten, sind weit verbreitet und ein wichtiger Indikator, wenn es um eine Entscheidung für den “richtigen” Kandidaten geht. Dabei ist eine ausgewogene Zahl männlicher und weiblicher Mitarbeiter für ein Unternehmen nur von Vorteil.
Betrachtet man nämlich Fähigkeiten wie Empathie oder psychische Belastbarkeit, sind Frauen den Männern stark überlegen.

Genau diese Soft Skills sind es, die neben fachlicher Kompetenz eine gute Führungskraft ausmachen.
Um als Frau in einer Männerdomäne wie der Finanzwirtschaft erfolgreich zu sein, sollten Frauen sich wiederum ein Beispiel an dem selbstsicheren Auftreten der männlichen Kollegen nehmen. Letztendlich können Frauen und Männer nur voneinander lernen, denn Frauen sind von der Venus und Männer vom Mars.

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