Geschäftsfrauen

Geschäftsfrauen

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Auch wenn an der Spitze der deutschen Regierung seit Jahren mit Angela Merkel eine Frau steht, gehören weibliche Angestellte vielerorts selbst in großen Dax-Unternehmen nicht unmittelbar zu den Entscheidungsträgern.

Immer mehr gut ausgebildete Frauen wagen daher den Sprung in die Selbstständigkeit. Sie wollen, indem sie eine eigenes Unternehmen gründen, unternehmerische Entscheidungen selbst treffen und zu erfolgreichen Geschäftsfrauen werden.

Dass Geschäftsfrauen bei einer Neugründung weniger investieren und ein langsameres geschäftliches Wachstum anzutreffen ist, liegt eher an der geschlechterspezifischen Motivation als an der gewählten Branche oder finanziellen Ausstattung.

Für die Mehrzahl der Geschäftsfrauen ist es in erster Linie wichtig, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das ist am besten möglich, wenn das Unternehmen langsam wächst. Experten bescheinigen vielen Geschäftsfrauen, dass bei ihnen Wachstum und Profit in der Rangfolge der Wichtigkeit hinter dem Wunsch nach Autonomie und Spaß an der beruflichen Tätigkeit steht.

Obwohl Frauen vorsichtiger bei Entscheidungen und Investments agieren, sind sie nicht weniger erfolgreich als ihre männlichen Kollegen. Da Frauen mit geringerem Kapital gegenüber Männern deutlich kleinere Unternehmen gründen, sind diese allerdings auch anfälliger bei Krisen.

Die KfW Bank hat das Programm ihrer Gründungsförderung (KfW Gründungskredit) im Jahr 2011 noch weiter ausgebaut. Der Höchstbetrag für von der Haftung freigestellte Darlehen wurde von 50.000 auf 100.000 Euro erhöht. Die KfW Bank übernimmt bei von der Hausbank bewilligten Krediten bis zu 80 Prozent des Haftungsrisikos.

Gründungskredite können auch in mehreren Teilbeträgen abgerufen werden.

Bei einer Unternehmensgründung gibt es immer gewisse Risiken. Nicht jeder Frau ist der erfolgreiche Sprung in die Selbständigkeit gegönnt. Das ist bei Männern nicht anders. Wenn das Geschäft erst einmal läuft, unterscheiden sich die von Frauen geführten Unternehmen nicht von denen der Männer. Auf dem Weg zur Geschäftsfrau und zum eigenen Unternehmen kann die bundesweite Gründerinnenagentur (bga) konsultiert werden. Die bga ist ein überregionales Informations- und Servicezentrum zur Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge durch Frauen.

Eine andere gute Adresse ist auch der VdU (Verband Deutscher Unternehmerinnen). Nicht wenige der Verbandsmitglieder sind erfolgreiche Existenzgründerinnen, die bei ihrem Start als Unternehmerin gleichfalls von der langjährigen Erfahrung erfolgreicher Geschäftsfrauen profitierten. Die Käte Ahlmann Stiftung bietet gemeinsam mit dem VdU ein ehrenamtliches Mentoringprogramm an. Mentor kann jede Geschäftsfrau werden, die wenigstens ein Jahr erfolgreich selbstständig ist und deren Unternehmen sich auf Wachstumskurs befindet.

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